Hübsche Frau mit Elektroroller

Elektroroller Test: Hier finden Sie das richtige Modell!

100 Kilometer Fahrspaß für weniger als einen Euro und das Ganze auch noch ganz ohne Umweltbelastung: Elektrische Roller, kurz: Elektroroller, sind ideal für Kurz- und Mittelstrecken. Sie machen es möglich, schnell durch die Stadt zu sausen und dabei nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch noch bares Geld zu sparen. Unsere Seite Elektroroller-Test hat Testberichte verschiedener aktueller elektrischer Motorroller erstellt; die Modelle haben wir selbst getestet bzw. noch im Test – wir möchten Ihnen damit bei der Wahl eines geeigneten Modelles helfen.

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Marktübersicht Elektroroller

Der Markt der Elektroroller ist vergleichsweise übersichtlich. Erst seit etwa Anfang 2014 ist eine nennenswerte Anzahl an alltagstauglichen Modellen verfügbar. Die ersten Serien-Elektroroller erschienen zwar schon ab 2011, diese waren jedoch entweder zu teuer oder dem alltäglichen Praxiseinsatz nicht wirklich gewachsen. Auf einige Modelle wie die „E-Schwalbe“, eine moderne Adaption des zum Kult gewordenen Mopeds aus der ehemaligen DDR, warten wir trotz mehrfacher Ankündigungen seit mehreren Jahren vergeblich. Im Jahr 2017 soll es aber nun endlich soweit sein. In den folgenden Abschnitten wollen wir einen kurzen Überblick über den Markt und die aktuell verfügbaren Elektroroller geben.

Ratgeber: Kauf und Tests von Elektrorollern

Elektroroller vor Himmel und Landschaft Welche Elektroroller gibt es?

Das aktuelle Angebot (Stand: 2017) umfasst etwas mehr als 100 verschiedene Elektroroller. Wichtig dabei: Als „E-Roller“ werden oft auch Miniroller bezeichnet, die eher an einen Kinderroller denn ein Stadt-taugliches Fortbwegungsmittel erinnern. Dennoch haben auch solche Mini-Roller haben ihre Daseinsberechtigung und können einen viel größeren Elektroroller nicht nur auf der Ultra-Kurzstrecke ersetze – außerdem sind diese einfach spaßig zu fahren!

Wir haben bis auf Weiteres nun auch die beliebtesten Modelle dieser kleinen Miniroller mit in unser Programm aufgenommen.

Test-Feld von 300 bis 3.000 Euro

Eines gleich vorab: In vielen Tests und Testberichten zeigte sich, dass der Preis so gut wie keine Aussagekraft über die Qualität hat. Vor allem bei teureren Modellen geht es vielen Anbietern offenbar darum, einfach den Profit zu maximieren. So stießen wir auf Elektroroller für fast 4000 Euro, die grobe Verarbeitungsmängel aufwiesen und teilweise nicht einmal zugelassen werden konnten. Diese haben wir in unserer kleinen Marktübersicht nicht berücksichtigt. Würde man noch etwas mehr Geld drauflegen, erhält man schon ein Elektroauto, wenn auch zugegebenermaßen ein sehr kleines. Welche Modelle es aktuell gibt, erfährt man bei AlleElektroautos.de.

Die oben erwähnten Mini-Roller (auch: Mini-Scooter) gibt es schon ab rund 300 Euro, was gleichzeitig die Untergrenze der Einstiegsklasse darstellt. Häufig haben solche E-Roller aber keine Straßenzulassung, dürfen also nicht auf öffentlichen Wegen benutzt werden. Wirklich gute und brauchbare, elektrisch betriebene Miniroller kosten in der Regel 500 Euro aufwärts.

Die Mittelklasse des übrigen Testfeldes beginnt bei zirka 1.400 Euro. Für diese Summe erhält man schon ordentliche und voll alltagstaugliche Elektroroller. Diese entsprechen meist der „50er“-Klasse, verfügen also über die Leistung eines 50-ccm-Hubraum-Rollers konventioneller Bauart und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h. Die Akkuleistung liegt in der Regel mindestens 1.000 Watt, was für zirka 40 bis 50 Kilometer bei 45 km/h reicht.

Für annähernd 2.000 Euro bieten die Hersteller besser ausgestattete Elektroroller an, die meist einen stärkeren Akku haben (gemeint ist eine höhere Ladungskapazität), die dann meist einen besseren Durchzug und dynamischere Fahreigenschaften erlaubt. Es wäre auch möglich, die Geschwindigkeit zu steigern, doch dann dürften viele Jugendliche nicht mit solchen Rollern verkehren und es wären schärfere Gesetzesauflagen zu erfüllen.

Die wichtigsten Unterschiede

Ein wichtiger Unterschied und maßgeblich für den Preis ist der verwendete Akkutyp. Bei den E-Rollern gibt es in der Regel nur zwei Varianten: Bleisäure-Akkus und Lithium-Polymer-Akkus. Eine ausführliche Betrachtung der Vor- und Nachteile finden Sie in der Kaufberatung und unter Wissenswertes, an dieser Stelle nur so viel: Bleisäure-Akkus sind preiswerter, wiegen aber mehr und sind weniger alltagstauglich.

Auf die Reichweite und die Geschwindigkeit hat der Akkutyp aber so gut wie keine Auswirkungen. Alle Elektroroller bringen in der Standardvariante einen einzelnen Akku mit, der meist für eine Reichweite von 40 bis 50 Kilometern dimensioniert ist. Eine höhere Reichweite wird in der Regel durch den Einsatz eines zweiten Akkus erreicht.

Die Höchstgeschwindigkeit ist normalerweise auf 45 km/h begrenzt. Dies liegt an den gesetzlichen Vorschriften und der erforderlichen Führerscheinklasse. Ein 45-km/h-Modell darf in Deutschland ab 16 Jahren mit dem Führerschein Klasse M gefahren werden. Viele Roller sind auch in einer abgeriegelten Variante erhältlich, die auf maximal 25 Kilometer pro Stunde begrenzt ist. Ein solches Fahrzeug darf man dann auch ohne Führerschein nutzen, allerdings erst ab 15 Jahren. Außerdem fallen trotzdem Kosten an, da eine Prüfbescheinigung von der Fahrschule und natürlich eine Versicherung benötigt wird.

Jetzt Test-Sieger kaufen oder besser warten? Die E-Roller-Trends der kommenden Jahre

Elektromobilität steht hierzulande noch ganz am Anfang. Wir erwarten in den kommenden Jahren einen regelrechten Boom, der zu einer viel größeren Modellvielfalt und Produktauswahl führen wird. Das Preisniveau, vor allem bei den Testsiegern und unseren Preis-Leistungs-Empfehlungen, dürfte jedoch nur geringfügig sinken.
Der größte Kostenfaktor eines Elektrorollers ist dessen Akku, die Herstellungskosten für dieses Bauteil haben sich in den vergangenen Jahren aber kaum bewegt. Auch in der mittelfristigen Zukunft ist nicht damit zu rechnen, dass die Stromspeicher signifikant im Preis nachgeben.

Die wichtigste Fragen beim Kauf eines Elektrorollers

  • Hat der Roller eine Straßenzulassung für Deutschland (ggf. Österreich und/oder die Schweiz)? (alle auf dieser Seite aufgelisteten und getesteten Roller besitzen eine)
  • Wie groß ist die Reichweite?
  • Wie langlebig ist der Akku, wie oft kann er wiederaufgeladen werden?
  • Kann eine zweite Person mitgenommen werden?
  • Kann der Akku zum Laden entnommen werden?

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