Mach 1-Elektroroller im Test (Bild: Mach 1)

Mach 1-Elektroroller im Test (Bilder: Mach 1)

Mach 1-Elektroroller im Test (Bild: Mach 1)

Mach 1-Elektroroller im Test (Bild: Mach 1)

Mach 1-Roller-Testbericht

Preiswerter Roller mit tollen Leistungswerten

Als preiswerte Alternative zu den größeren Elektrorollen haben wir den deutlich kleineren Mach-1-Elektroscooter herausgesucht. Er erfüllt die von uns festgelegten Mindestanforderungen (so zum Beispiel eine gültige Straßenzulassung für Deutschland), ist flexibel konfigurierbar und kann es von den Leistungsdaten her durchaus mit größeren Modellen aufnehmen.

Der größte Unterschied zum normalen E-Rollern besteht darin, dass der Mach 1 deutlich kompakter ist und so auch kleinere Räder verwendet. Er erinnert eher an einen Tretroller mit Motor denn an einen ausgewachsenen Roller.

Testgrundlage: Diesen Roller haben wir im Sommer 2016 im Rahmen eines Vor-Ort-Besuches bei einem Händler getestet

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Antrieb, Akku-Leistung und Eckdaten des E-Rollers

Die Leistungsdaten sind jedoch nicht so weit weg von den größeren Rollern, wie es den Anschein hat. Der 1000-Watt-Antrieb ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 38 km/h.

Eine Besonderheit des Rollers ist, dass dieser über zwei verschiedene Betriebsmodi verfügt. Im Hochleistungsmodus erreicht der Mach1 die erwähnten 38 km/h, die Reichweite liegt dann aber nur bei ca. 25 Kilometern. Außerdem ist das Fahrverhalten konstruktionsbedingt etwas nervöser als bei größeren Rollern. Im Eco-Modus schaltet der Roller bei 20 km/h ab und schafft eine Reichweite von knapp 35 Kilometern; das Zweirad liegt dann außerdem ruhiger auf der Straße.

Die Tragkraft ist mit 115 Kilogramm beachtlich, der Roller hat dabei auch immer noch genügend Reserven für größere Steigungen. Mit 10-20 Kilogramm ist die Antriebseinheit auch gerade noch so leicht, dass man sie am Abend mit zum Laden in die Wohnung nehmen kann. Dort wird sie per mitgeliefertem Ladegerät in ca. 6-8 Stunden wieder aufgeladen. Eine Schnellladefunktion gibt es wie in dieser Preisklasse üblich nicht, dafür gibt es aber bereits in den einfachen Ausstattungsvarianten sowohl vorne als auch hinten Scheibenbremsen.

Test und Erfahrungen

In der von uns getesteten Variante kostet der Mach 1 annähernd 730 Euro. In dieser Ausbaustufe bietet der Roller die maximale Reichweite. Sie können den Scooter aber auch mit drei anderen, insgesamt also in vier verschiedenen Akkuvarianten, bestellen.

In der preiswertesten Variante kostet der Mach 1 nur noch 650 Euro und wird mit einem schwächeren 12-Ah-Akku ausgeliefert. Dieser hat jedoch nicht nur eine geringere Reichweite, sondern ist auch nicht „zyklenfest“; das bedeutet, dass der Akku nicht oder nicht in dem Maße für das Wiederaufladen konzipiert ist wie „zyklenfeste“ Modelle. Im Grunde ist eine solche Aussage also nur ein Haftungsausschluss für den Händler, falls der Akku frühzeitig den Geist aufgibt. Unsere Empfehlung gilt aber ohnehin der Ausstattungsvariante mit einem 15-/16- Amperestunden-Akku oder zwei 14 Amperestunden-Akkus. In letzterer Variante kann man auch dann fahren, wenn der Hauptakku leer ist und an der Steckdose zum Laden hängt.

Die Wahl des Akkus hat in diesem Fall übrigens keine Auswirkungen auf die Höchstgeschwindigkeit; eine höhere Amperestundenzahl bedeutet lediglich, dass die Kapazität höher und somit die Reichweite größer ist. Außerdem sind die teureren Akkus wie erwähnt robuster, was das Wiederaufladen betrifft.

Sonstige Ausstattung und Varianten

Der Mach1 gefällt nicht nur aufgrund der soliden Motordaten und des kleinen Preises; schön sind auch einige praktische Details wie der Gepäckkorb über dem hinteren Rad oder die Tatsache, dass der komplette Elektroroller zusammengeklappt werden kann.

Kritikpunkte gibt es nur wenige: Andere Tester berichten teilweise von unruhigem Bremsen und wackeligem Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten. Dies ist aber angesichts der kompakten Bauweise kaum zu vermeiden und nach einer Eingewöhnungszeit in der Regel auch kein Problem mehr. Bei unserer Probefahrt konnten wir dies praktisch nicht nachvollziehen.

 

Fazit: Hübscher Elektroroller mit kleineren Problemen

Viel kleiner, viel leichter, viel günstiger – aber dennoch fast so leistungsstark wie ein großer Elektroroller: das ist der Mach1-Scooter, der nicht umsonst zu den beliebtesten Modellen bei vielen Händlern gehört. Wer nicht gerade jeden Tag mehr als zehn Kilometer zur Arbeit fährt, kann bedenkenlos zugreifen. Wir empfehlen die Variante mit CSB-Akku, diese wurde auch in Tests des Importeurs als die beste bestätigt.

Update 2017: Da der Roller länger nicht verfügbar war, verlinken wir auf die 36-Volt-Version, die zudem noch etwas mehr Akkulsietung hat!

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Noch einmal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Kompakter Scooter zum kleinen Preis
  • 1.000 Watt-Motor
  • bis 35 km Reichweite (bei 20 km/h)
  • bis 25 km Reichweite (bei 38 km/h)

Ergänzende Ressourcen zu dem E-Roller:

*Preis zum Testzeitpunkt, kann mittlerweile höher sein

Video-Test zum Mach1-E-Scooter


Achtung, dieses Modell ist nicht exakt identisch mit dem bei Amazon angebotenen

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