SXT E-Roller Raptor 1200 im Test 01

SXT E-Roller Raptor 1200 im Test

SXT E-Roller Raptor 1200 im Test

SXT E-Roller Raptor 1200-Testbericht

Solider Elektroroller ohne Schwächen

SXT ist eine recht junge Marke, die zur Firma POL-Planet gehört. Erst seit 2011 gibt es SXT-Roller. Die aktuelle „Raptor“-Generation setzt auf einen 1.200 Watt starken Elektromotor, der direkt im Rad sitzt. Dieses Nabenmotor-Prinzip hat den Vorteil, dass alle Antriebselemente außerordentlich verschleißarm sind. SXT spricht von einem Betriebskostenpreis von 90 Cent pro 100 Kilometer. Zum Vergleich: Schon ein Kleinwagen kommt auf mehr als 20 Euro pro 100 Kilometer, wenn alle Kosten mit eingerechnet werden.

Test-Grundlage: Einer unserer freien Mitarbeiter besitzt diesen E-Roller persönlich und hat für uns einen Testbericht geschrieben.

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Motorleistung und Leistungscharakteristik

Der SXT Raptor 1200 kommt wie die meisten E-Roller seiner Klasse auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Diese lässt sich auch auf 25 km/h reduzieren. Damit ist der Elektroroller dann einem elektrischen Fahrrad gesetzlich gleichgestellt. Mit anderen Worten: man darf das Fahrzeug nun auch ohne Führerschein fahren. Mehr dazu unter Wissenswertes über Elektroroller.

Auf dem Sitz können ohne spürbaren Leistungsverlust zwei Personen befördert werden. Insgesamt dürfen bis zu 150 kg transportiert werden.

Akku und Reichweite

Das Herz des SXT Raptor 1200 ist ein 20 Amperestunden-Akku, der mit 60 Volt betrieben wird. Die Blei-Säure-Batterie ist für 300 bis 500 Ladezyklen ausgelegt. Dies reicht aber in der Regel für deutlich mehr als maximal 500 Tage bei täglicher Nutzung; in der Regel Lädt man den Akku nicht jedes Mal vollständig leer, sondern verfügt noch über eine Restladung, die je nach Fahrstrecke zwischen wenigen Prozent und halb voll liegen kann. Nutzt man den Roller also nicht täglich und fährt damit auch nur wenige Kilometer, ergibt sich eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Der Akku ist nach dem Erreichen der spezifizierten Vollladezyklen dann auch nicht gleich kaputt, sondern verliert nur prozentual an Leistung. So ist es nicht ungewöhnlich, dass ältere Akkus nur noch etwa zwei Drittel bis drei Viertel ihrer ursprünglichen Leistung bereitstellen können. Entsprechend verkürzt sich die Reichweite.

Die Reichweite des Elektrorollers liegt ab Werk bei maximal 60 Kilometern, womit der SXT Raptor 1200 im oberen Testfeld liegt. Ist der Akku vollständig leer (was aber tunlichst vermieden werden sollte), dauert es etwa 6 bis 8 Stunden, bis die volle Kapazität wieder erreicht ist. Das Ladegerät ist recht handlich und kann im Sitz verstaut werden. Der Akku selbst kann nicht zum Laden herausgenommen werden; lediglich im Falle eines Defektes lässt er sich tauschen und dann auch gegen ein Lithium-Polymer-Modell ersetzen.

Sonstige Ausstattung und Daten

Der Elektroroller besteht aus einem Stahlrohrrahmen mit Kunststoffverkleidung; er fährt auf schlauchlosen Luftreifen und verfügt über eine hydraulische Federung. Gebremst wird der Roller durch Scheibenbremsen (vorne) und Trommelbremsen (hinten).

Das vergleichsweise hohe Gewicht des Elektrorollers von fast 90 kg wird vor allem durch den Bleiakku verursacht (dieser wiegt alleine schon 35 Kilo). Zur Ausstattung gehört ebenfalls eine Alarmanlage mit Weg versperren; dabei wird das Hinterrad durch den Motor des E-Rollers blockiert.

Der Roller ist in verschiedenen Farben erhältlich, neben der oben abgebildeten grüne Lackierung gibt es auch noch einen gelben oder roten Anstrich.

Fazit: Guter Elektroroller mit einem Platz auf dem Treppchen

Für annähernd 1700 Euro bietet SXT E-Roller Raptor 1200 einen ordentlichen Gegenwert. Es gibt keine echten Schwachstellen, so ist zum Beispiel die fehlende Schnellladefunktion auch bei vielen teureren Modellen nicht zu finden. Das Ablagefach im Sitz hätte etwas größer und der Akku auswechselbar sein dürfen. Die hohe Zuladung von 150 kg und die guten Leistungsdaten bescheren dem Raptor 1200 aber einen Platz in den „Top 3“

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Noch einmal die wichtigsten Daten im Überblick:

  • 1.200 Watt-Motor
  • 60 km Reichweite
  • 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Zwei Personen möglich

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